Schöffen

Als Schöffen bezeichnet man die  Personen, die durch Wahl zu ehrenamtlichen Richtern in der Strafjustiz  bestimmt worden sind. Als solche sind sie unabhängig und nur dem Gesetz  unterworfen. Wie die Berufsrichter sind sie zur Objektivität und Unparteilichkeit verpflichtet. Deshalb lautet der Eid, den sie zu Beginn ihrer Tätigkeit zu leisten  haben, dass sie "nach bestem Wissen und Gewissen ohne Ansehen der  Person" urteilen werden. Sie sollen in diesem Ehrenamt als Vertreter des Volkes dazu beitragen, dass das Vertrauen des Volkes in die Justiz  erhalten bleibt. Sie erfüllen damit eine unverzichtbare und  verantwortungsvolle Aufgabe.

DasSchoeffenamtinBayernmehr Informationen (Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Justiz)

Stand 2008

 

 

 

 

 

Auswahlverfahren

Für das Auswahlverfahren der  Schöffen stellen die Gemeinden in jedem fünften Jahr gemäß einem im  Gesetz festgelegten Verfahren eine Vorschlagsliste für Schöffen auf, in  der alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und  sozialer Stellung angemessen berücksichtigt werden sollen. Aus dieser  Liste wird durch einen Ausschuss, bestehend aus einem Richter am  Amtsgericht, einem Verwaltungsbeamten und sieben Vertrauenspersonen aus  dem Amtsgerichtsbezirk, die erforderliche Zahl der Schöffen und  Hilfsschöffen gewählt. In ähnlicher Weise werden auch die  Jugendhauptschöffen und Jugendhilfsschöffen auf Vorschlag des  Jugendhilfeausschusses bestimmt
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mehr Informationen unter dem Behördenwegweiser Bayern