So werde ich Schöffin / Schöffe

laufende Schöffenamtsperiode: 2014 bis 2018
nächste Schöffenamtsperiode: 2019 bis 2023, Wahlen in 2018

Für das Auswahlverfahren der Schöffen stellen die Gemeinden in jedem fünften Jahr gemäß einem im Gesetz festgelegten Verfahren eine Vorschlagsliste für Schöffen auf, in der alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen berücksichtigt werden sollen. Aus dieser Liste wird durch einen Ausschuss, bestehend aus einem Richter am Amtsgericht, einem Verwaltungsbeamten und sieben Vertrauenspersonen aus dem Amtsgerichtsbezirk, die erforderliche Zahl der Schöffen und Hilfsschöffen gewählt. In ähnlicher Weise werden auch die Jugendhauptschöffen und Jugendhilfsschöffen auf Vorschlag des Jugendhilfeausschusses bestimmt.

Auch eine freiwillige Bewerbung zum Schöffenamt ist möglich. Sie wenden sich an Ihre Gemeinde-, Stadt- bzw.Bezirksverwaltung und melden dort Ihre Bewerbung für das Schöffenamt an. Dazu müssen Sie ein Bewerbungsformular ausfüllen und unterschreiben, das folgende Angaben enthalten soll:
Name, evtl. Geburtsname, Vorname
Geburtsort, Geburtsdatum
Staatsangehörigkeit, Beruf
Anschrift.

Ausserdem müssen Sie noch versichern, dass Sie nicht vorbestraft sind und gegen Sie kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren läuft.

Wenn Sie sich als Jugendschöffe bewerben wollen, schreiben Sie noch dazu, über welche Erfahrungen Sie in der Jugendarbeit bzw. -erziehung verfügen. Die Bewerbung zum Jugendschöffen richten Sie an das Jugendamt Ihrer Stadt bzw. Ihres Landkreises.

Sie können sich aber auch von einem Verein oder einer Organisation vorschlagen lassen, in dem/der Sie besonders aktiv sind und deren Mitglieder Sie besonders gut kennen und bei Ihrer Bewerbung gern unterstützen wollen. Dieses Vorschlagsschreiben muss dann ebenfalls mit den oben genannten persönlichen Angaben ergänzt werden.